Ankunft im Bahnhof Constitucion, danach treffen wir Christ-Andri und Judith, welche uns nach der anstrengenden Zugfahrt mit einem Zmittag begruessen. So faellt einem das Ankommen in der riesigen Stadt sehr einfach. Da wir erst gegen Abend zu unseren Gastgebern von Couchsurfing gehen koennen, deponieren wir unser Gepaeck und machen uns auf in die Stadt. Gemaess dem Motto "zuerst die Arbeit, dann das Vergnuegen" organisieren wir als erstes den Transport unserer Velos ins Hostel und an den Flughafen. Das geht dank der Hilfe vom Hostel (in welches wir fuer die letzten zwei Naechte gehen) sehr einfach ueber die Buehne. Danach schlendern wir durch den Stadtteil San Telmo im Zentrum. Es ist eine grosse Stadt, aber irgendwie aehnlich wie auch die grossen Staedte in Europa. Es erinnert uns ein bisschen an Paris.
Da wir muede sind von der Reise, sind wir froh als wir gegen Abend zu Javier und Sol in den Stadtteil Boedo wechseln koennen. Wir werden mit einem Fernet begruesst und quatschen trotz Muedigkeit noch lange mit den zwei supernetten Argentinier, welche uns ihr Wohnzimmer ueberlassen.
Am naechsten Tag duerfen wir die Velos von den zwei ausleihen. Nicht gerade in besten Zustand, aber schnell geflickt, radeln wir mit leichtem Gepaeck los Richtung dem Quartier La Boca. Dies ist nicht gerade einer der reichen Stadtteile, doch gibt es zwei, drei Strassen, welche fuer Touristen sicher sind. Wir wollen dort hin, weil dort alte Haeuser aus abgewrackten Schiffen stehen, die dann ganz farbig gestrichen sind.
| La Boca |
| Praesidentenpalast |
| Javier, Michelle (Buessi), Sol, Martina und Roman |
Wir schauen uns das Hafenviertel an, welches eher das Geschaeftsviertel ist. Viele Hochhaeuser und teure Restaurants. Wir schauen uns zwei alte Segelschiffe an, welche als Museeum in den Docks liegen. Zum Znacht gehts in ein Geheim-Tip-Restaurant von Javier und Sol, um die Abreise von Judith und Christ-Andri zu feiern. Wir verbringen einen super Abend in einer absolut untouristischen und guenstigen Beiz.
Am naechsten Tag verschieben wir von unseren Couchsurfern zum Hostel, welches an der Grenze zu San Telmo liegt. Zum Zmittag bleiben wir aber noch bei Sol und Javier, welche fuer uns Empanadas backen.
Und schon bricht der letzte Tag an, wir wollen uns noch das Viertel Recoleta und Palermo anschauen. Wieder das Abenteuer mit dem Bus, und wir kommen zu einem Park mit einem grossen Metall-Bluemli.
Ganz natuerlich fuegt es sich in die Flora der Umgebung ein. Gegen Abend schliessen sich die Bluetenblatter voll-hydraulisch. Weiter gehts ins Quartier Recoleta und zum Friedhof der Reichen. Dort haben sich einige reiche Familien ein Denkmal gesetzt, wir staunen ab den Marmor-Tempeln, welche als Familiengruefte verwendet werden.
| bescheidenes Grab |
Nun bleibt nur noch der Abend. Wir sind von Javier zu einem Konzert eingeladen worden, wo er selbst spielt. Uns ists recht wenn es spaet wird, so sind wir dann morgen fuer den Rueckflug auch anstaendig muede. Wir freuen uns fuer nach Hause, das Empfangskomitee ist scheinbar schon organisiert und wir sind froh, wenn wir unsere schweren Taschen nicht selbst an den Rosenweg schleppen muessen.
Selbstverstaendlich melden wir uns von Zuhause aus nochmals hier in diesem Blog um einige Gedanken loszuwerden. Bis bald in der Schweiz!