Es scheinen im Moment gerade nicht allzuviele der blog-technisch noetigen elektronischen Geraete zu funktionieren, daher gibts jetzt nur ein schriftliches Intermezzo. Wir sind in der Zwischenzeit in Conñaripe eingetroffen. Scheinbar weigert sich unser SPOT-Geraet seit Cunco unsere Position auf der Karte zu aktualisieren. Nach Cunco sind wir nach Villarica gefahren (4.11.), und haben dort mangels geschlossenen Campings im Hotel uebernachtet. Nach Villarica sind wir ueber Lican Ray bis Coñaripe gefahren (5.11.), wo wir uns erneut in einem Hotel einquartiert haben. Vielleicht kann ich spaeter das SPOT-Geraet noch ueberzeugen, einen weiteren Punkt an unserem aktuellen Standort zu produzieren. Hier im Internet-Cafe funktioniert der USB-Stick im Moment nicht, daher auch kein Foto-Upload fuer einen Eintrag zu den letzten Tagen. Das soll dann aber spaeter noch folgen, der Nationalpark Conguillio bat spektakulaere Vulkan-Szenerie!
Wir haben rechtzeitig erfahren, dass sich eine Schlechtwetterzone anschleicht, um uns hinterruecks im Regen zu ertraenken. Wir wollten heute (6.11.) eigentlich ueber eine Erd- und Schotterstrasse durch den "Urwald" nach Puerto Fuy fahren, eine denkbar schlechte Idee bei Niederschlagsmengen von mehr als 20 mm pro Tag (soviel droht uns meteoblue.org auf jeden Fall an). Darum haben wir auch gar nicht erst einen Camping gesucht sondern haben nach einem stabilen Dach Ausschau gehalten, alles noch in schoenstem Sonnenschein. Heute morgen dann liess der Regen nicht allzulange auf sich warten, und mit bis zu 40 km/h Wind waere das wohl nicht gerade der schoenste Velotag geworden. Die Prognose droht noch mit weiteren 3 Tagen Regen und Wind, gegen Wochenende sollte es wieder besser werden. Wir bleiben also vorerst hier in diesem Kaff, und versuchen einen Ausflug zu den Termen (Termas Liquiñe) weiter hinten im Tal zu organisieren. Sobald wir unsere Buecher fertig gelesen haben, den Blog aktualisieren konnten und uns das Geld ausgegangen ist (nicht gerade guenstiges Hotel, und kein Bankomat im Ort!), werden wir wieder aufbrechen, auch wenns noch nicht allzu trocken ist. Unser naechstes Ziel liegt auf der anderen Seite der Anden: San Martin de los Andes in Argentinien. Dort sollte sowieso besseres Wetter sein, auf jeden Fall weniger Niederschlag. Und einen grossen Teil der Strecke sollten wir per Schiff zuruecklegen koennen.
Also, es folgt noch ein Blogeintrag zum Nationalpark Conguillio, hoffentlich frueher oder spaeter mit ein paar Fotos.